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 Mystic Legacy

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Sturmius
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BeitragThema: Mystic Legacy   So Feb 27, 2011 9:48 pm

Es ist einer dieser Tage, an denen das Schicksal es nicht gut mir dir zu meinen scheint, an denen scheinbar alles schiefgeht.

Du weißt schon - einer dieser Tage, an denen du schon beim Aufstehen feststellst, dass dir nachts die Decke weggerutscht ist, du daher unglaublich frierst und dann zu allem Überfliss noch merkst, dass du das schräge Dachfenster offengelassen hast und es reingeregnet hat. Dabei könnte doch alles perfekt sein: Sommerferien - keine Schule! Aber anscheinend ist dir dieses Jahr kein ruhiger Tag vergönnt. Denn an diesem Tag soll etwas sehr wichtiges passieren, etwas, dass das verschlafene Leben hier in deinem kleinen, verregneten Kleinstadtnest, deiner Heimat, für immer verändern würde - obwohl du das natürlich noch nicht weißt, als du morgens aufstehst. Im Gegenteil, es ist ein ganz normaler Tag. Nur leider ein Schlechter.
Doch irgendwann, irgendwann im Verlauf dieses Tages wird es passieren. Das Unglaubliche. Du wirst dich verwandeln, verwandeln in ein Tierwesen. Ein Tier! Du, ein ganz normaler Schüler, bist ein Tier. Ein Gestaltwandler.

Später wirst du erfahren, dass das an deinen Vorfahren liegt. Du entstammst einer der vier Gründerfamilien der Stadt. Wie du auch erst später erfahren sollst, vertritt jede dieser vier Familien eine Gattung: die Vogelartigen, die Katzenartigen, die Echsenartigen und die Hundeartigen.
Kannst du deine Bestimmung akzeptieren? Oder haderst du mit deinem Schicksal? Und was, wenn du Freunde hast, die zugezogen sind? Die sich nicht verwandeln? Was tust du?

Text von Wolke - Danke :*


Code:

[b]Name:[/b]
[b]Geschlecht:[/b]
[b]Alter:[/b]
[b]Charakter:[/b]
[b]Aussehen:[/b]
[b]Kurzbiographie:[/b]

[b]Gattung:[/b] *
[b]Tier:[/b] **
[b]Aussehen:[/b]

* Vogel-, Katzen-, Echsen- oder Hundeartige
** Bitte jedes Tier nur einmal
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Sturmius
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So Feb 27, 2011 10:17 pm

Name: Viktor
Geschlecht:
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Charakter: Viktor ist ein Kerl, wie man ihn sich als Freund nur wünschen kann: Er würde für seine Freunde durch's Feuer gehen, ist schnell für etwas zu begeistern, bei irrsinigen Plänen ist er sofort dabei und er macht bei allen noch so halsbrecherischen Aktionen mit, oder aber holt einen auch mal wieder sanft auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn man abhebt. So schnell ist man bei ihm nicht unten durch, da ist immer der Gedanke an das Gute im Menschen, der Viktor jedem eine zweite, eine dritte und auch noch eine sechundzwanzigste Chance geben lässt. Bei Problemen ergreift er eher die Flucht, wehrt sich nur im Notfall - aber dann richtig. Denn hinter den klaren Augen steckt ein wacher Geist, der Situationen meist in sekundenschnelle aufnimmt und durchblickt.
Aussehen: Viktor kann es leugnen oder er kann es lassen: Er sieht grottenbrav aus. Ein bisschen kleiner als andere Jungs in seinem Alter, hager, nicht das, was man muskolös nennt; jungenhaft. Ohne die schmale, silberne Brille auf seiner Nase ist er mehr oder weniger aufgeschmissen und dann ist da noch die feste Zahnspange - die zwar so unauffällig wie möglich ist, aber alleine das Wissen, das sie da ist, bringt Viktor schier zum Verzweifeln.
Sein nackenlanges Haar ist rotbraun, glänzt in der Sonne gar kupferfarben und neigt dazu, sich vorwitzig zu kräuseln. Viktors Augen - das einzige an sich, übrigens, mit dem er wirklich zufrieden ist, denn auch Jungs hadern so manches mal mit sich - sind von einem strahlenden himmel-hell-blau und immer ein bisschen glasig.
Kurzbiographie: "Langweilig" ist das Wort, mit dem Viktor sein Leben beschreiben würde. Er wurde als drittes Kind uns Nesthäkchen der Familie schon in dieser Stadt geboren; nicht lange danach ließ sein Vater jedoch Frau und Kinder sitzen und floh vor dem Kleinstadtleben, das dem ehemaligen Großstädter zuwider war. Von da an kamen erst zweimal im Jahr, zu Weihnachten und seinem Geburtstag, Karten mit Geld; irgendwann blieb es dann bei einer Überweisung. Mitlerweile studiert Viktors Schwester weiter weg und sein Bruder hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihm täglich das Leben schwer zu machen - Ein ganz normales Leben eben.

Gattung: Hundeartige
Tier: Polarfuchs
Aussehen: Das Fell des Fuchses, der nur etwa so groß wie ein langes Lineal ist, ist plüschig und schneeweiß; im Sommer sind Kopf und Rücken braun. Seine Augen haben die satte Farbe des hellblauen, wolkenlosen Himmels an einem Sommertag. Die spitzen Zähne geben Viktor in dieser Gestalt etwas freches, fast wildes, während die flauschigen Ohren einfach nur einen absoluten Knuddelfaktor darstellen.


Zuletzt von Sturmius am Mo Feb 28, 2011 7:51 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Regenwolke
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So Feb 27, 2011 11:42 pm

Name: Chenoa Isabell
Geschlecht: Weiblich
Alter: 16
Charakter: Chenoa wird von den meisten als süß beschrieben. Lieb, ein wenig naiv, eine gute Freundin.. Und das ist sie auch, obwohl es ihr nicht gefällt, dass in ihr stets nur das hübsche, brave Mädchen gesehen wird. Sie will mehr. Es reicht ihr nicht, nur von allen gemocht zu werden. Sie möchte Anerkennung, ist aber zugleich zu schüchtern, um sich in den Vordergrund zu spielen. Dabei ist sie aber nicht dumm, ganz und gar nicht, nur steht sie sich häufig selbst im Weg.
Doch obwohl sie realistisch igren eigenen Fehlern gegenüber ist, so sieht sie doch in anderen nur das Beste. Sie käme nie auf den Gedanken, jemandem nicht zu vertrauen. Das mag naiv wirken, aber so denkt Chenoa nicht. Sie kann sich einfach nicht vorstellen, dass jemand anders denkt als sie selbst. Und im Grunde möchten sie so auch nicht denken, denn es kommt ihr falsch vor. Sie würde nie jemanden verurteilen, niemals.
Grundsätzlich ist sie sehr idealistisch, und möchte in ihrem Leben nur ein klein wenig Licht und Hoffnung in die Welt bringen.
Daher spielt sie auch in jedem Streit die Vermittlerin, redet mit allen, versucht alle zu verstehen und gerät häufig zwischen dieFronten. Dennoch gelingt es ihr immer, eine Lösung zu finden.
Aussehen: Chenoa ist sehr zierlich, so sehr, dass ihre lockigen Haare - goldbraun -, die weich und voluminös ihren Kopf umhüllen, ihre ganze Erscheinung beherrschen. Noch dazu hat sie große, ausdrucksstarke Augen, in denen immer Fröhlichkeit blitzt. Sie hat kleine Hände mit schlanken Fingern, die stets von einem zierlichen Ring geschmückt werden und eine gerade Nase. Ihre Hautfarbe ist von einem 'normalen' Ton, weder braun gebrannt noch blass.
Kurzbiographie: Chenoa hat stets in der kleinen Stadt gelebt, immerhin entstammt ihr Vater einer der Gründerfamilien. Ihre Mutter dagegen ist von indianischer Abstammung - daher ihr erster Vorname . doch sie starb früh. Mittlerweile ist ihr Vater in zweiter Ehe erneut verheiratet und Chenoa hat eine kleine Halbschwester von fünf Jahren. Der Verlust ihrer Mutter liegt zwar lange zurück, aber dennoch vergeht kein Tag, ohne dass Chenoa an sie denkt. In schwierigen Situationen wandern ihre Gedanken zuerst zu ihr, doch sie ist glücklich mit ihrem Leben. Sie weiß, dass ihre Mutter wollen würde, dass sie zufrieden ist - und das ist sie tatsächlich. Zu ihrer gesamten Familie hat sie ein gutes Verhältnis, am wichtigsten ist ihr ihre Halbschwester, doch auch mit ihrem Vater und ihrer Stiefmutter versteht sie sich ausgezeichnet.

Gattung: Vogelartige
Tier: Weiße Taube
Aussehen: Als Vogel ist Chenoa die Verkörperung von Unschuld und Frieden - eine weiße Taube. Ihre Federn haben die Farbe von frisch gefallenem Schnee, ihre Augen sind schwarz. Häufig legt sie den Kopf schief, und wenn sie über den Himmel gleitet, ist sie das lebende Abbild von endloser Freiheit.



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BlackShett
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   Mo Feb 28, 2011 7:06 pm

Name:Franka Miller
Geschlecht:weiblich
Alter:16
Charakter:Franka ist ein Mädchen durch und durch. Dem Mädchen, zu dessen Hobbys vorallem Shopping und Tratschen gehören, ist noch lange nicht alles gut genug. Im Gegenteil. Sie interessiert sich nur für das Beste und, vor allem, das Teuerste. Das nicht alles Gold ist, was glänzt, hat die Teenagerin noch nicht erkannt und, ihrem Verhalten nach zu urteilen, wird diese Erkenntnis auch nicht in nächster Zeit folgen. Sie stellt sich und ihre Meinung gern über Andere und ist, ihrer Meinung nach zurecht, sehr arrogant. Von Stolz ist allerdings keine Spur. Das Mädchen interessiert sich nicht sonderlich für die Meinung anderer, da ihre eigene für sie selbst ja sowieso darüber steht. Franka ist ein ehrgeiziger Mensch, der für seine Ziele und Wünsche über Leichen geht.
Aussehen:Frankas hellblondes Haar fällt ihr in leichten Wellen bis zur Taille. Unter ihren leicht geschwungenen Augenbrauen - ebenfalls blond - liegen klare, große grüne Augen. Sie werden von tiefschwarzen Wimpern umrahmt, die meist mit Wimperntusche noch unterstützt werden. Unter ihrer kleinen Stupsnase liegt ein kleiner, roter Mund. Allgemein ist Frankas Gesicht eher schmal. Ihre Haut ist eher hell und wird auch nicht allzu schnell braun. (Dank an Kosmetikfirmen für Selbstbräuner). Franka betont mit ihrer Kleidung gerne ihre gute Figur. Außerdem trägt sie gern Röcke und Kleider.
Kurzbiographie:Schon seit ihrer Geburt lebte Franka im Luxus. Ihre Eltern schwammen nur so im Geld und sparten auch nicht damit. Leider hatten Frank und Maria Miller dementsprechend wenig Zeit und Franka führte ein relativ einsames Leben. Durch Shoppen glich sie die fehlende Einsamkeit aus. Aber als sie 12 war, sollte sich alles ändern. Ihre Mutter wurde Alkoholikerin und ihr Vater wollte plötzlich nichts mehr mit der Familie zu tun haben. Franka wurde kurzerhand in ein Kinderheim gesteckt und außer ihren Eltern verlor sie noch ihren gesamten Lebensinhalt: Geld. Zwar erhielt sie im Monat noch ein mageres Taschengeld (etwa 50€), doch im Vergleich zu ihrem vorherigen Leben war das alles schon sehr mager. Ihren Charakter änderte die Angelegenheit allerdings in keiner Weise

Gattung: *Echsenartige
Tier: **Frosch
Aussehen:*klick*
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Sturmius
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So März 06, 2011 11:53 am

Viktor

Irgendwas klebte an meiner Wange.
Das war das erste, was ich bemerkte, als ich aufwachte. Langsam richtete ich mich auf und das zweite, was mir bewusst - schmerzlich bewusst im wahrsten Sinne des Wortes - wurde, war, dass mir alles weh tat. Das etwas an meiner Wange war ein Buch und ich saß... lag... hing irgendwie halb auf meinem Schreibtisch, an dem ich wohl eingeschlafen sein musste, der Computer summte leise vor sich hin, seine Uhr zeigte 7:48 Uhr; mit einem angenervten Fußtritt kappte ich ihm den Strom. Was zum Teufel hatte mich geweckt? In den Ferien und dann noch um diese Uhrzeit? Der Tag fing ja grandios an! Ein Blick zum Fenster heraus konnte meine Stimmung nicht wirklich heben. Okay, okay, ich lebte schon mein Leben lang hier und man sollte meinen, ich hätte mich daran gewöhnt, dass das Wetter hier eher überdurchschnittlich bescheiden war. Aber wenigstens in den Sommerferien hätte der gute Petrus doch mal eine Ausnahme machen können.
Wumm, wumm, wumm - anders als an das Wetter hatte ich mich an dieses Geräusch schon lange gewöhnt. ...fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn, elf - Jetzt war er oben und gleich würde mein Bruder an meine ür hämmern . Ich behielt recht. "Vicky, aufstehn!" Irgendwann würde ich ihm für diesen Spitznamen das Genick brechen. Irgendwann. In ein paar Jahren. Sobald ich ihm nicht mehr nur bis zur Schulter ging.
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So März 06, 2011 12:08 pm

Chenoa

Schrilles Weckerklingeln riss mich aus einem süße Traum. Gerade war ich mit meiner kleinen Schwester... Ja, was hatte ich gemacht? Ich blinzelte, dann grif ich entnervt nach dem noch immer schrillenden Wecker und schaltete ihn mit einer schnellen Bewegung aus.
Dann wollte ich die Decke zurückschlagen, bemerkte aber, dass die bereits vor meinem Bett lag. Es ist eiskalt hier drinnen! Mir ist eiskalt. Super, und ich hatte zu lange getrödelt, ich würde zu spät zur Schule kommen.
Den Schlaf aus den Augen reibend, sah ich mich um. Toll. Das Fenster war offen, und der Wind hatte meine kompletten Schreibtisch abgeräumt. Mit einem unterdrückten Aufschrei bemerkte ich, dass das Foto meiner Mutter, dass dort gestanden hatte, zu Boden gefallen war und das Glas des Rahmens zerbrochen war. Das hob ich schnell auf, zu mehr war keine Zeit, dann schloß ich das fenster und eilte die Treppe hinunter.
Seltsam. Wo war mein Vater? Wo meine Schwester?
"Chenoa?", die Stimme von Carla, Papas neuer Frau, klang verschlafen, und ich sah sie entsetzt an: "Ich komme zu spät! Ich muss noch frühstücken!"
"Wohin willst du denn so früh? Es ist sieb Uhr und Ferien!", brummte sie und ich starrte sie verwirrt an, bevor es mir wie Schuppen von den Augen fiel. Ferien. Natürlich! "Sorry, Carla nicht mein Tag... ", meinte ich entschuldigend und drehte mich um. Super. Jetzt war ich wach. Dann konnte ich ebensogut aufräumen.

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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So März 06, 2011 12:18 pm

Franka

Ich öffnete langsam die Augen. Grau war die Farbe der Decke, weiß war die Farbe der Wände. Blödes Kinderheim. Ich sah auf meinen Wecker. Scheiße, 12 Uhr! Ich hatte das Frühstück verschlafen. Die Ferien fingen ja schon toll an. Da ich sowieso nichts zu essen bekommen würde, nahm ich mir ein wenig Zeit mit dem Aufstehen und schließlich mit dem Duschen. Ich drehte den Hahn auf und eiskaltes Wasser berührte meinen Körper. Laut schrie ich auf, doch irgendwann versagte meine Stimme. Ich öffnete meine Augen, die während des Schreies geschlossen waren und sah plötzlich eine weiße Fläche vor mir. Was zum Teufel war das? Verwundert rieb ich mir die Augen, doch meine Hand fühlte sich komisch an. Irgendwie nicht so weich wie sonst. Ich starrte sie an. War sie tatächlich gelb? Ich sprang zum Spiegel. Moment, wieso sprang ich? Und wieso war der Spiegel so fürchterlich hoch? Was war hier los? Verwirrt starrte ich auf den Boden, wo ich riesige Froschfüße zu sehen bekam. Ich wollte aufschreien, aber es kam nur ein heiseres "quaak" aus meinem Mund. War ich etwa....war ich EIN FROSCH?!
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Sturmius
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So März 06, 2011 12:36 pm

Viktor

"...ob wir vielleicht in die Stadt fahren wollen? Wir könnten ins Kino oder so." Mir unsicher auf der Lippe herumbeißend wechselte ich das Telefon von einer in die andere Hand und fuhr mir mit der nun Freien durch das rotbraune Haar. Nein, Basti wollte nicht ins Kino, Basti hatte überhaupt keine Zeit und war damit nun schon der 4., den ich angerufen hatte und der mir absagte. Mit einem Seufzen legte ich auf. Gut, dann würde ich mich halt alleine herumtreiben, denn den ganzen Tag in der Bude zu hockem kam für mich nicht infrage. Vielleicht würde ich ja jemanden treffen, auch wenn es ein Wetter war, bei dem man nichteinmal einen Hund vor die Tür jagen mochte.
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So März 06, 2011 1:41 pm

Chenoa

Gelangweilt warf ich das Buch auf mein Bett. Super. Nicht genug, dass meine kompletten Schulsachen von diesem Regen nass waren - gut, dass ich sie nicht brauchte über die Ferien -, nein, noch dazu hatte auch niemand Zeit. Alle waren im Urlaub oder unternahmen mit ihren Familien die tollsten Dinge Aber eigentlich störte mich das nicht besonders. Sie hatten schließlich auch ihr Leben. Nur - mir war langweilig.
Seufzend erhob ich mich von dem Schaukelstuhl, der einen Großteil meines Zimmers einnahm und den ich über alles liebte.
"Ich geh mal rauus!", rief ich, während ich die Treppe runterhüpfte. Aus dem Wohnzimmer hörte ich Zustimmung, also zog ich mir rasch meine Regenjacke über und trat in die Feuchtigkeit draußen.
Kaum stand ich auf dem schmalen Bürgersteig, fuhr ein Auto direkt neben mir durch eine Pfütze und meine neue Jeans war völlig nass und schlammbespritzt.
"Doofer Tag..", murmelte ixh vor mich hin und lief aufs Geratewohl die Straße hinunter.
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So März 06, 2011 2:19 pm

Viktor

Was für eine gottverlassene Gegend.
Durch die Kopfhörer meines Mp3Players stotterte die Musik, die mit jedem meiner Schritte von einem Wackelkontakt zerschlagen wurde. Ich wusste nicht, wo ich hinwollte; ich hatte kein Ziel. Doch ohne mir dessen bewusst zu sein fand ich mich bald am Rand des kleinen Parks - der einzige in dieser Kleinstadt - wieder, wo ich nachdenklich stehen blieb. Ein paar Leute schleiften ihre Hunde eilig hinter sich her, um so schnell als möglich zurück ins Warme zu kommen, und wichen mir mit unfreundlichen Worten aus ("Steh doch nicht so dumm im Weg rum, Junge!" ) ,und selbst der Kinderspielplatz, der sonst von fröhlichem Lachen erfüllt war, war heute leer und wirkte irgendwie trostlos.
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So März 06, 2011 2:26 pm

Chenoa

Ich mochte Regen, ebenso, we ich auch Sonne mochte, aber ich mochte es nicht, wenn meine lange Jeans an meinen Beinen klebte. Doch ich beschloss, dennoch gut gelaunt zu sein, eine nasse Hose war wirklich kein Grund.
Ziellos und völlig in Gedanken versunken, lief ich durch die Stadt, überquerte Straßen, überholte die wenigen Menschen, die unterwegs waren und fiel dann wieder hinter sie zurück.
Der Regen fiel nun sanfter und ich genoss ihn. Mit einem Lächeln auf meinem Gesicht bildete ich einen Kontrast zu den häufig genervt und gehetzt wirkenden Leuten, denen ich begegnete.
Wo wollte ich eigentlich hin? Hm. War aber eigentlich auch egal. Schließlicjh fand ich mich am Eingang des Stadtparks wieder. Der park war leer, bis auf einen Jungen, der am Rand stand, aber ich hatte im Grunde nichts gegen Alleinsein - wenn ich auc nichts gegen Gesellscjhaft gehabt häte - und ich trat hinein, ging zu dem leeren Kinderspielplatz und setzte mich auf eine Schaukel.
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So März 06, 2011 2:36 pm

Viktor

Es war mir nie schwergefallen, auf Andere zuzugehen, und in diesem Moment sehnte ich mich nach ein wneig Gesellschaft. Langsam schlenderte ich auf den Spielplatz zu, noch mochte es nicht auffallen, doch als ich vom Weg herunter über die Wiese und auf die Schaukel zustrebte war mein Ziel auch mir klar geworden. Ich kannte das Mädchen, irgendwoher, vielleicht ging sie an meine Schule, ein, zwei Jahre wohl jünger als ich. Was mich in diesem Moment jedoch dazu bewog, vor ihr stehenzubleiben, eine Hand lässig gegen den Holzpfahl der Schaukel zu lehnen und ihr schließlich ein leichtes Lächeln zu schenken - war das ihre, ihr Lächeln, das sich so abhob von den genervten Blicken der anderen Leute und von dem trüben Wetter.
"Hey, ich... kennen wir uns? Du kommst mir bekannt vor." Vielleicht nicht die feine Englische Art und bestimmt keine großartig überdachte Begrüßung, aber das erste und ehrlichste was mir einfiel; außer vielleicht 'Ich mag dein Lächeln', aber das sagte ich natürlich nicht.
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So März 06, 2011 2:42 pm

Chenoa

Überrascht blickte ich auf, und sah ihn freundlich an. Kannte ich ihn? Ich hatte ihn schonmal gesehen, aber an seine Stimme erinnerte ich mich nicht. Also.. hm.
"Hi... Ich weiß nicht, gehst du hier zur Schule?", ja, das wäre möglich, auch wenn er älter als ich aussah.. Aber ich wirkte auch jünger, als ich es tatsächlich war. "Du bist alo auch bei diesem Wetter hier draußen unterwegs?", fügte ich noch hinzu, mit einer Stimme, die verriet, dass ich gut gelaunt war - trotz des Regens. Aber wieso sollte mir auch das Wetter meine Ferien verderben? Oder der schlechte Anfang des Tages?
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So März 06, 2011 2:48 pm

Viktor

"Besser, als den ganzen Tag zu Hause zu sitzen und nichts zu tun..!" erwiederte ich mit einem Schulterzucken, zögerte nur eine Sekunde und nahm dann die zweite Schaukel für mich ein. Sie war nass. Wieso überraschte mich das nicht?
"Ja... ja ich geh hier auf die Schule, in die 10." Und... irgendwas hatte ich vergessen, oder? ""Ich bin Viktor." Und wie zur Wiedergutmachung, weil es ja doch ein Weilchen gedauert hatte, bis ich darauf gekommen war, mich mal vorzustellen, streckte ich ihr mit eine leichtn Grinsen die Hand hin.
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So März 06, 2011 2:54 pm

Chenoa

Ich lachte und schüttelte seine Hand. "Dann werden wir uns da mal über den Weg gelaufen sein.. Ich bin Chenoa."
Er war nett, und wenn er in der 10 war, konnte er nicht viel älter sein als ich. "Ja.. Und gegen Regen hab ich jetzt auch nichts, obwohl wir wenigstens in den Sommerferien mal gutes Wetter haben könnten.", war das zu fassen? Redete ich gerade wirklich übers Wetter? Aber gesagt war gesagt so war das eben. Über mir knartschten die Ketten der Schaukel etwas als ich mit den Füßen über den Boden lief, nur ganz leicht. Noch immer lächelnd - im Grunde lächelte ich wirklich pausenlos - sah ich in den grauen Himmel.
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So März 06, 2011 3:36 pm

Viktor

"Es ist ja sowieso niemand zu Hause, mit dem man selbst bei gutem Wetter mal etwas unternehmen könnte..!" seufzte ich und schüttelte ganz theatralisch den Kopf. "Alle irgendwo Sonne tanken auf Malle oder so." Ich war nicht neidisch oder so, im Gegenteil, ich konnte auf Familienurlaub gerne verzichten. Immerhin wollte ich in den Ferien entspannen und mich nicht in ständiger Lebensgefahr befinden, weil ich auf engem Raum mit meinem Bruder leben musste. Aber es war langweilig alleine.
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So März 06, 2011 3:42 pm

Chenoa

Ich lachte: "Geht mir genauso. Aber ich werde mir meine wohlverdienten Ferien nicht davon kaputtmachen lassen. Da laufe ich lieber draußen herum, habe gute Laune und treffe Leute."
Ich strich mir die Locken aus dem Gesicht, die bei Feuchtigkeit stets noch widerspenstiger und weicher waren. "Selbst, wenn der Tag so schlecht anfängt wie heute", fügte ich grinsend hinzu. Immerhin waren Ferien! Ich war gut in der Schule, schon, aber es war anstrengend. Und daher genoss ich die Ferien immer besonders.
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   Fr März 11, 2011 8:36 pm

Viktor

War ich also nicht der einzige, dessen Tag irgendwie mies angefangen hatte. Chenoa jedoch schien das beste Beispiel zu sein, dass man auch aus so einem Tag noch etwas machen konnte. "Wir können... du weißt schon." Wusste sie? Wohl eher nicht. "Was unternehmen." Mal davon abgesehen dass wir uns gerade 10 Minuten kannten. Aber warum nicht? Wenn doch sonst niemand da war..?
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   Fr März 11, 2011 8:44 pm

Chenoa

Erneut lachte ich: "Klar, gerne!", ich wollte von meiner Schaukel aufstehen, und für einen kurzen Moment war ich mit beiden Beinen in der Luft. Anders konnte ich mir nicht erklären, warum ich nicht sofort bemerkte, was dann geschah: Ich blieb... nun, schweben. Schweben?!, zunächst tat ich gar nichts. Was auch? Vielleicht litt ich an einer kurzzeitigen Sinnesverneblung und lag in Wirklichkeit bewusstlos am Boden.. Wieso konnte ich dann aber Viktor sehen?
Jetzt stieß ich einen kurzen, nervösen Schrei aus - oder wollte es, denn was daraus wurde, konnte man möglicherweise als Gurren interpretieren. Ich wollte mit den Händen meine Haare zurückstreichen, weil ich das Gefühl hatte, sie lägen zu eng an meinem Kopf, hingen mur ins Gesicht, doch musste entsetzt feststellen, dass ich dummerweise weder Hände noch Haare hatte. Stattdessen - Flügel, weiße, mit Federn bedeckte Flügel. Flügel! Ich.. ich war ein Vogel?!
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   Fr März 11, 2011 9:00 pm

Viktor

Was zum - ?! Ich war schon am Aufstehen gewesen, stolperte nun erschrocken einen Schritt zurück und wäre fast über die Schaukel gefallen, wenn ich mich nicht intuitiv am Holzpfosten festgehalte hätte; in diesen vergrub ich nun die Fingernägel und hatte sofort mehrere Splitter in den Fingern, aber das war nebensächlich. Mein Blick hing aus großen, vor Schreck geweiteten Augen auf... dem Vogel. Für Außenstehende musste es wirken, als hätte ich gerade zum ersten mal in meinem Leben eine Taube gesehen. Aber tatsächlich war es das erste mal in meinem Leben, dass ich jemanden sich in eine Taube hatte verwandeln sehen.
Oder ich war rückwärts von der Schaukel gefallen und halluzinierte jetzt. Das erschien mir... ehrlich gesagt fast logischer.
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   Fr März 11, 2011 9:08 pm

Chenoa

Ich starrte noch immer auf meine... Flügel - so schwer es mir fiel, diese Kombination überhaupt zu denken, meine Flügel.. - und wäre beinahe abgestürzt. Offenbar musste ich diese... Flügel bewegen.
Huch. War nicht so einfach. Mit einem Mal verspürte ich das Bedürfnis, über die Ironie dieser Situation zu lachen. Man stelle sich das vor: Ein Mädchen verwandelt sich in eine Taube und torkelt quasi in der Luft herum, während ein Junge, der das Mädchen gerade erst kennen gelernt hat, ihr zusieht und die Welt nicht mehr begreift.
Aber im Grunde... war das gar nicht lustig. Ich war eine Taube! Und ich hatte keine Ahnung, ob das für immer sein würde. Was hätte Mama getan? Sie hätte die situation hingenomme und das Beste daraus gemacht. Und das wirst du jetzt auch tun!, sagte ich mir und tatsächlih gelang es mir, zu landen. Auf der Schaukel, deren sanfte Bewegung mir als Kind immer so gefallen hatte, die mich jetzt als Taube aber irgendwie abschreckte.
Und was dachte Viktor wohl jetzt?
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   Fr März 11, 2011 9:29 pm

Viktor

Ich glaubte das nicht. Ich wollte das nicht glauben. Und das einzige, was mir in den Sinn kam, war, die Flucht zu ergreifen. Horoskope oder Tarot, Übersinnliches wie Geistererscheinungen, Aliens - ich hatte noch nie an so etwas geglaubt, da machte mir mein logisches Denken einen Strich durch die Rechnung. Und zu diesen Dingen, über die ich lachte, wenn jemand mir davon erzählte, gehörten mit Sicherheit auch Menschen, die sich in irgendwelche Vögel verwandelten.
"Ich.." Verstand das Tier mich eigentlich? Das Tier - Chenoa? Ich kam mir affig vor, mit der Taube zu reden. Ich käme mir unhöflich vor, wenn ich einfach wegliefe. Welch Zwickmühle. Mutters gute Erziehung siegte. "Ich hab keine Ahnung, was gerade passiert ist... aber ich sollte jetzt gehen..."
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   Fr März 11, 2011 9:39 pm

Chenoa

Laut schrien meine Gedanken Nein, doch natürlich kam aus meinem.. Schnabel nur ein empörtes Gurren. Er konnte mich doch jetzt nicht einfach hier allein lassen? Doch, natürlich konnte er, beruhigte ich mich, er hatte jedes Recht dazu. Ich hätte auch nicht anders gehandelt. Oder vielleicht doch, aber das war kein Grund, das auch bei ihm vorauszusetzen. Er war scjließlich deshalb kein schlechter Mensch. Dennoch erfüllte es mich mit Traurigkeit, dass er gehen würde, dass ich hier alleine bleiben würde, solange, bis mein Vater und Carla und Lily sich sorgen machten, mich suchen, aber nicht finden würde. Vor allem letzteres sorgte für ein unglaublich schlechtes Gewissen, und obwohl ich versuchte, es mir nicht anmerken zu lassen, um Viktor nicht zu belasten, ließ ich den Kopf hängen. Ich war eine Taube, und mehr als alles andere schmerzte mich der Schmerz meiner Familie. Mein Vater hatte seine Frau verloren, meine Mutter, und nun auch noch mich`? Das war grausam, und so unfair...
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Sturmius
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So März 13, 2011 11:08 pm

Viktor

Ich schluckte mehrmals hart, während ich langsam unsicher Schritt für Schritt rückwärts machte. Bestimmt war es ein Trick. Eine versteckte Kamera. Und im Nachhinein würden sie mich dafür auslachen, wie ich reagiert hatte, dass ich mit der Taube geredet hatte oder vor ihr weggelaufen war wie ein Kind oder beides. Aber sie sollten immerhin wissen, dass ich stets um meien Mitmenschen bemüht war - auch, wenn sie sich offensichtlich gerade in eine taube verwandelt hatte, denn so sollte es mit Sicherheit wirken. Der Trick. Er wollte mir eien Verwandlung vortäuschen.
"Du... du kannst dich doch zurück..?.. du weißt schon." Wusste sie? Irgendwie hatten wir das heute schonmal. Und im nächsten Moment... okay, verdrängen wir den Gedanken. "Ich meine - nicht, dass..." Dass du in dieser Gestalt bleiben musst, wollte ich sagen. Ich schaffte es nicht. Da war immernoch einfach diese Blockade in meinem Kopf, dass das alles sowieso nicht wahr sein konnte, auch wenn ich momentan keine logische Erklärung sah. "...dass dich jemand sucht."
Es sei denn - und dieser Gedanke kam mir in diesem Moment zum ersten mal - ihre Familie wusste bescheid, sie wusste bescheid, sie konnte das steuern, vielleicht schon immer. Vielleicht gab es noch mehr von ihnen, vielleicht war die halbe Stadt sogesehen ein Zoo - als ich mich dabei ertappte, wie ich mich hektisch umsah, wandte ich den Blick hastig ab und starrte den Boden zu meinen Füßen an. Jetzt nicht paranoid werden, Viktor.
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BeitragThema: Re: Mystic Legacy   So März 13, 2011 11:19 pm

Chenoa

Ich wollte erneut reden, wollte meiner Verwirrung Ausdruck verleihen, aber... Keine Chance. Am liebsten hätte ich mich weinend irgendwo verkrochen, selbst wenn ich wusste, dass das natürlich keine Lösung war. Aber vielleicht hätte es gut getan. Aber nichtmal das ging ja.
Verzweifelt schlug ich mit meinen Flügeln, völli sinnlos, ich wusste ja noch nichtmal, wie man flog. Und eigentlich wollte ich es auch nicht erfahren, ich wollte nicht darüber nachdenken müssen, wollte zurück in mein altes Leben. Die Zeit zurückdrehen, nur ein paar Minuten, wieder auf der Schaukel sitzen und vielleicht mit Viktor irgendwo rumlaufen. Das ganz normale Leben - und nun erschien es mikr wie das Größte der Welt.
Ich ließ mein weißes Köpfchen hängen... Aber von irgendwoher kam Hoffnung, Hoffnung und der Wille, nicht aufzugeben. Meine Mutter hatte nie aufgegeben, ich würde das auch nicht tun.
Und als ich meinen Kopf wieder hob, waren meine Augen erfüllt von neuer Entschlossenheit. Ich würde das nicht zulassen, ich würde einen Weg finden.
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