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 Etwas schrfeckliches

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honkonx3
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BeitragThema: Etwas schrfeckliches    Mi Okt 06, 2010 3:40 pm


Eine traurige Pferdegeschichte...
Wo wäre der Mensch denn geblieben, hätte er nicht zum Freunde das Pferd? Es hilft dir schon tausende Jahre - kennst du überhaupt seinen Wert? Es trug dich geduldig durch Berge, zog den Wagen und pflügte das Tal. Im Krieg half es mutig dir zu siegen, wie oft litt es Schmerzen und Qual! Doch wehe, wenn es krank geworden, weil der Mensch oft die Grenzen nicht kennt, dann wird es verkauft und verlassen, das Pferd das er Freund so oft nennt! Dann steht es zusammengetrieben, verlassen in Markthalle 8, sucht vergebens ein neues Zuhause und wird dann zur Schlachtbank gebracht. Mit Angst in den stehts so treuen Augen, bei seinem letzten Weg voller Qual, blickt suchend nach dir in die Runde und wiehert dir ein letztes Mal!!!



und noch eine kleine traurige Geschichte!!!

Die Geschichte von Billy
Ich war in meiner Box. Ich war glücklich, bis sie gekommen sind. Ich habe den Kopf zur Box rausgestreckt und fröhlich gewiehert, als ich die Leute gesehen habe, die mir Hallo sagen kamen. Hinter ihnen habe ich Reitschüler gesehen, die geweint haben. Ich habe Wörter gehört, die ich nicht verstanden habe: "Wir können nicht alle Pferde behalten, wir müssen die weggeben, die wir nicht unbedingt brauchen. Billy hat beim letzten Turnier nicht so gut abgeschnitten."

Billy, das bin ich. Das war ich.
Sie haben mich in einen Transporter mitgenommen. In diesem war auch Canelle, ein Pony, das sich letzte Woche am Bein verletzt hat. Wir haben eine lange Reise gemacht, dann haben sie uns ausgeladen und in einen anderen Transporter gejagt. Es roch seltsam. Nach Blut, nach Tod, nach Mist. Im Laster waren schon ein Dutzend andere Pferde, die wieherten, als sie uns gesehen haben. Doch es war kein Wiehern der Wiedererkennung, es war ein Wiehern der Angst, des Schmerzes, der Hilflosigkeit. Da hab auch ich Angst bekommen. Richtige Angst, wie ich sie vorher noch nie gespürt hab.
Im Transporter hat sich der Gestank noch bis zum Rande des Unerträglichen verstärkt. Wir waren ruckartig angefahren. Lange waren wir unterwegs. Ich hatte Hunger und Durst. Auf der Fahrt habe ich das Pferd neben mir kennen gelernt. Indy war ein Wallach mit einer Verletzung, die sein Bein stück für Stück infizierte.
Später haben sie weitere Pferde hineingejagt. Sie haben uns geschlagen, so dass wir uns noch enger aneinander quetschen mussten. Da ist Indy gestolpert. Ein Pferd ist ihm auf das Bein getreten, so dass er nicht mehr aufstehen konnte. Er litt stundenlang schrecklich, bis er gestorben ist. Sein Körper begann zu stinken. Es war fürchterlich.
Einen nach dem anderen sind weitere Pferde gestorben. An Verletzungen, verhungert, verdurstet oder verzweifelt.
Endlich hielt der Transporter an. Sie haben die Türen geöffnet. Das Licht blendete mich. Die anderen Pferde drängelten hinaus. Ich habe mir das Bein angeschlagen, aber musste weitergehen. In endlose Gänge des Blutes, der Angst und des Todes. Ich habe ein Pferd wiehern gehört und Canelle wiedererkannt. Meine kleine, mutige Canelle. Wir sind in einen grossen Raum mit Eisenboden gesperrt worden. Ohne Essen, ohne Trinken. Viele Pferde sind gestorben. Meine Canelle auch.
Tage später sind sie uns holen gekommen. Sie haben mir Wasser gegeben. Das war das letzte Gute in meinem Leben.
Ich bin in einen neuen Raum gebracht worden. Der Geruch und die Atmosphäre setzten mich in Panik. Ich habe mich aufgebäumt. Sie haben mich geschlagen. Da ist er reingekommen. Ich habe gespürt, wie etwas in meinen Hals gedrungen ist. Ich hatte Schmerzen. Ich habe mich flau gefühlt. Da habe ich mich hingelegt oder eher, ich bin gefallen.
Nun habe ich es gewusst. Gewusst, dass die Leute, denen ich mein Leben lang treu war, denen ich so viele schöne Momente geschenkt habe und die mich einst so geliebt haben wie ich sie, dass sie mich einfach so töten würden. Einfach so, weil ich nicht mehr gut genug war.

Dunkelheit überkam mich.......

Billy ist tot. Er ist jetzt im Paradies, zusammen mit Canelle und Indy. Diese Geschichte ist NICHT übertrieben. Täglich müssen Pferde solches durchmachen. Also, wenn ihr ein Herz habt, auch wenn es aus Stein ist, macht etwas dagegen und kopiert diese Geschichte!!
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kirschkeks
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BeitragThema: Re: Etwas schrfeckliches    Fr Okt 15, 2010 11:58 pm

OMG! ich hab beim lesen voll gänsehaut bekommen! das ist echt... heftig
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honkonx3
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BeitragThema: Re: Etwas schrfeckliches    Sa Okt 16, 2010 8:10 am

Ja!
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